Die geweihte Eiche
Ich meine, man muss nicht für alle Dinge eine exakte Erklärung haben. Lassen Sie uns dies Naturschauspiel einfach bewundern“, so Minister Dr. Till Backhaus, anlässlich der Enthüllung dieses Naturexponates der ganz besonderen Art am 9. August 2006 in der Botschaft der Wildtiere.
Auch Wissenschafter spekulieren, ob es sich vielleicht um ein Experiment handelt, aus der Zeit, als man noch annahm, dass das Geweih aus Holz sei oder schlicht um ein vergessenes Geweih, aufgehängt in einer Astgabel. Weitere Vermutungen reichen von Forstrevierabgrenzungen bis hin zu Opfergeschenken an Gottheiten.
Nur sieben Exemplare weltweit
Die Dauerleihgabe des Museums für Naturkunde Berlin an die Deutsche Wildtier Stiftung ist eine seltene Kuriosität. Weltweit sind nur sieben solcher eingewachsener Hirschgeweihe bekannt. Erstmalig 1786 erwähnt, befand sich dieses früher in der Königlichen Kunst- und Wunderkammer zu Berlin. Viele Spekulationen und Mythen ranken sich um die Entstehung dieses einzigartigen Naturspiels.
Erstaunliche Tatsache ist auf jeden Fall, dass das jahrhundertealte Geweih weniger verwittert ist, als ein Geweih, das nur fünf Jahre in Klepelshagen überdacht im Freien hing.
Die „Geweihte Eiche“ kann in der Botschaft der Wildtiere besichtigt werden.
Botschaft der Wildtiere
Klepelshagen 2
17335 Strasburg / Mecklenburg-Vorpommern